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CO2-Assimilation

Die CO2-Assimilation, also die Bindung des im Kohlendioxid enthaltenen Kohlenstoffs in Substanzen, vorzugsweise in Feststoffen, ist eine Maßnahme, die dazu dient, den CO2-Gehalt der Atmosphäre durch Entzug von Kohlendioxid zu senken. Der gewonnene Kohlenstoff ist dabei zentraler Rohstoff (und kein Brennstoff), der in dem Wertschöpfungsprozess einer Karbon-Industrie in unterschiedlichen Veredelungsformen Verwendung findet.

CO2-Assimilation kann über  (Wieder-) Aufforstungen von Wäldern erreicht werden, insbesondere des Regenwaldes, da Bäume das Kohlendioxid über die Photosynthese mit Hilfe des Sonnenlichts in Kohlenstoff und Sauerstoff aufspalten und den Kohlenstoff in Zellbausteinen speichern. Allerdings werden viele Jahre benötigt, bis ein Wald das Potential entwickelt, größere Mengen von CO2 dauerhaft zu binden.

Eine synthetische Fixierung des Kohlendioxids unter Normalbedingungen wäre eine weitere Alternative - allerdings noch eine große Herausforderung für Chemiker, Physiker und Ingenieure.  Es wäre denkbar, mit Hilfe geeigneter chemischer Prozesse und unter Zuhilfenahme regnenerativer Energien einen sehr viel höherern CO2-Umsatz zu erreichen als im Vergleich zur natürlichen Photosynthese. Nachteil: Es gibt bis heute noch kein ausgereiftes industrielle Verfahren.

C O2-Assimilierung.pdf