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Siegen bis zum Klimakollaps

Verkehrskonzepte

 

1. Free ÖPNV

Nur der massenhafte Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel führt zu einer messbaren Reduktion des Treibhausgases CO2. Das Auto genießt jedoch einen gesellschaftlichen Status und garantiert die Unabhängigkeit des individuellen Reisens. Mit dem Auto werden tägliche Fahrten zur Arbeitsstätte, dienstliche Fahrten, Fahrten zum Einkaufen oder die Urlaubsreise unternommen. Kaum jemand kann oder will auf das Auto dauerhaft verzichten.

Der hier beschriebene Lösungsansatz besteht darin, eine ÖPNV-Pauschale auf jeden erwerbstätigen Einwohner zu erheben, welche vorsteuerlich vom Gehalt abgezogen werden kann. Diese ÖPNV-Pauschale hätte eine Höhe von anfangs etwa monatlich 30 EUR. Bei 40 Mio. Erwerbstätigen stünden dem ÖPNV monatlich etwa 1.2 Mrd Euro zur Verfügung – mehr als das 10-fache aller bisherigen monatlichen ÖPNV-Einnahmen.

Im Gegenzug kann jedermann das öffentliche Transportsystem ohne Lösen einer Fahrkarte nutzen. Die Länge der genutzten Strecke spielt dabei keine Rolle.

FreeOPNV.pdf

 

 

2. Passiv-PKW und Mobilitäts-Energienetz

Der Individualverkehr ist zur Zeit neben der Industrie einer der größten CO2-Emittenten weltweit. Innerhalb der nächsten Jahre muss ein Verkehrskonzept realisiert werden, dessen Haupteigenschaft ein erheblich reduzierter Energiebedarf und das Herunterfahren bzw. die gänzliche Vermeidung des CO2-Ausstoßes ist.

Das hier vorgestellte Modell des Passivfahrzeugs und seiner Verkehrsinfrastruktur beschreibt ein Konzept eines CO2-freien Individualverkehrs, dessen Energiebedarf ausschließlich aus regenerativen Quellen durch die Verkehrsinfrastruktur und dessen Teilnehmer bereitgestellt wird. In seinem Endausbau wird nicht nur eine Null-Emission von CO2 möglich, sondern es liefert darüber hinaus Energie für seine Teilnehmer und kann Überschüsse in das öffentliche Energie-Netz einspeisen.

Das Verkehrskonzept des Passiv-PKWs / Mobilitäts-Energienetz ermöglicht den flächendeckenden Einsatz von Elektrofahrzeugen für den Individualverkehr und ähnelt der „Vehicle-To-Grid“-Idee (V2G). Es hebt die Reichweitenbegrenzung von Elektrofahrzeugen auf, da Passiv-PKWs keine Akkumulatoren für den normalen Fahrbetrieb benötigen: Sie beziehen die Energie aus einem eigenen CO2-neutralen Energienetz, welches ausschließlich von regenerativen Energien gespeist wird. Die Energieumwandlungseinheiten selbst sind fundamentaler Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur, so dass mit zunehmenden Ausbau der Verkehrsinfrastruktur für Passivfahrzeuge auch die Energiebereitstellung entsprechend skaliert. Herkömmliche Tankstellen zur Bereitstellung von Treibstoffen oder Ladestationen für den Individualverkehr werden nicht benötigt.

PassivPKW.pdf